Der EnergieSparCheck – Nutzen für Bauherren
Inhaltsverzeichnis
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Einleitung - verschiedenste Energiechecks
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EnergieSparCheck - warum?
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Was wird gecheckt?
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Der Ablauf ihres EnergieSparChecks
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Wer darf den EnergieSparCheck durchführen?
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Förderung und Eigenanteil in Baden-Württemberg
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Förderprogramm des Bundes für eine ebenfalls professionelle Energiesparberatung
Einleitung - verschiedenste Energiechecks
Ob privat oder geschäftlich - ob im Haus, der Wohnung oder im Büro – überall schlummern Energiesparpotentiale. Energiechecks bewerten, wie gut ihr Haus isoliert ist.
Im Elektrobereich gibt es einen E-Check, der die Prüfung von Elektroinstallation und -geräten beinhaltet. Er hat mit dem hier beschriebenen Energiecheck nichts zu tun.
Im Internet werden verschiedenste Energiechecks kostenlos angeboten z.B. bei der Landesbausparkasse (LBS). Dort geben sie einige Grunddaten ein (z.B. Baujahr, Heizungsanlage, Energieverbrauch im letzten Jahr, beheizte Wohnfläche, etc.). Bei der Berechnung werden Sie mit anderen Wohnhäusern verglichen, die ähnliche Grunddaten aufweisen. Im Ergebnis erfahren sie, wie viel Energie und damit Kosten durch Modernisierungsmaßnahmen eingespart werden könnten.
Solche Energiechecks sind hilfreich für eine Groborientierung.
Seit 01.01.2009 ist der Energieausweis für alle Wohnhäuser gesetzlich vorgeschrieben und muss bei An- bzw. Verkauf einer Immobilie vorgelegt werden. Der Energieausweis informiert über den Energieverbrauch von Wohnhäusern, die vermietet, verpachtet oder verkauft werden sollen. Statt eines Energiechecks kann man auch gleich den Energieausweis für seine Immobilie erstellen lassen. Dieser Energieausweis ist umfassender und detaillierter als ein Online-Energiecheck, kostet aber auch mehr.
Um genauere Aussagen über den Istzustand und geeignete Maßnahmen für Ihr Haus zu erhalten, ist eine professionelle Vor-Ort-Begutachtung wichtig. Diese Begutachtung führt ein qualifizierter Energieberater durch. Er nimmt verschiedenste Daten Ihres Hauses auf und sieht die konkreten baulichen Gegebenheiten. Die Durchführung eines EnergieSparChecks (ESC) durch einen qualifizierten Handwerksmeister verpflichtet sie als Hauseigentümer zu keinerlei weiteren Investitionen.
Im Folgenden wird der EnergieSparCheck vorgestellt, den das Land Baden-Württemberg fördert und gemeinsam mit der dortigen Handwerkskammer durchführt.
EnergieSparCheck - warum?
Jeder Energiecheck hat das Ziel darzulegen, wie gut bzw. schlecht ein Haus Energie einspart bzw. verbraucht. Ein guter Energiecheck gibt anschließend aufeinander abgestimmte Vorschläge für Modernisierungsmaßnahmen.
Der Energiesparcheck des Landes Baden-Württemberg verfolgt folgende Ziele:
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Reduktion von CO2-Ausstoss: Ein Großteil der Wohnungen bietet durch entsprechende Modernisierungsmaßnahmen ein enormes Einsparpotential. Z.B: In Baden-Württemberg sind ca. 85% der Wohnungen vor der Wärmeschutzverordnung von 1984 entstanden.
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Der Kunde erhält schriftlich konkrete und sinnvolle Modernisierungsvorschläge, die ihm in einem Beratungsgespräch erläutert werden.
Die Vorteile nach einer Durchführung dieser Modernisierungsvorschläge sind:
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Deutliche Energieeinsparung und dadurch merkliche Reduzierung der Heizkosten
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Erhöhter Wohnkomfort
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Erhalt der Bausubstanz (z.B. Schutz vor Feuchtigkeit)
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Wertsteigerung der Immobilie
Was wird gecheckt?
Der EnergieSparCheck ist die Gesamtaufnahme der energetischen IST-Situation eines Bauwerkes. Überprüft werden die Außenhülle eines Gebäudes und die Heizanlage. Bei der Überprüfung der Außenhülle (eingesetzte Baustoffe, Dicke, Isolierung, Fenster, Baumängel, etc.) und bei der Überprüfung der Heizanlage (Typ, Dimensionierung, Alter, etc.) wird der Ist-Zustand des Gebäudes mit dem theoretischen Soll-Zustand nach der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung verglichen. Dazu werden EDV-Programme eingesetzt, die zur Arbeitserleichterung und zur Objektivierung der Verfahren und Ergebnisse dienen. Als Ergebnis erfolgt eine Darstellung der am Gebäude angezeigten bautechnischen Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz.
Der Kunde erhält ein Zertifikat (berechnet auf Grundlage der Standardwerte der EnEV = Energie-Einsparverordnung) und einen Beratungsbericht (berechnet unter Berücksichtigung des Nutzerverhaltens) sowie den Ausdruck der Klassifizierung des Gebäudes.
Der Arbeitsaufwand für den Energieberater liegt bei einem Check bei etwa 4 - 7 Stunden.
Der Ablauf ihres EnergieSparChecks
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Sie wählen einen Energieberater nehmen Kontakt auf und vereinbaren einen Termin.
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Der Energieberater macht den Check vor Ort (Dauer ca. 2-3 Stunden), danach die computergestützte, neutrale Auswertung
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Ein zweiter Vor-Ort-Termin mit ausführlichem Beratungsgespräch (Überreichung des Zertifikats und Beratungsbericht).
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Der Energieberater überreicht ihnen außerdem einen Fragebogen zur Evaluation seiner Leistung wie auch ihre Einschätzung des Gesamtangebotes des EnergieSparChecks.
Wer darf den EnergieSparCheck durchführen?
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Handwerksmeister mit einer Zusatzqualifikation im Bereich Energiediagnmose
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Gebäudeenergieberater im Handwerk
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Energieberater im Dachdeckerhandwerk
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Energieberater des Zimmererhandwerks
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Zertifizierter Energiefachmann im Stuckateurhandwerk
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Zertifizierter Energieberater im SHK Handwerk
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Zertifizierter Energieberater im Glaserhandwerk
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Energieberater im Schornsteinfegerhandwerk
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Energieberater im Maler- und Lackiererhandwerk
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Sonstige Qualifikationen (Ingenieurstudium, etc.)
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Energiefachmann Elektrohandwerk
Der Nachweis wird durch eine Teilnahmebescheinigung des entsprechenden Veranstalters
(Kammern oder Fachverbände) erbracht.
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Abgabe einer schriftlichen Unabhängigkeitserklärung, mit der sich der Handwerker verpflichtet, gewerkübergreifend und neutral zu beraten.
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Angabe eines in die Handwerksrolle eingetragenen Handwerksbetriebes, über den die durchgeführten EnergieSparChecks abgerechnet werden.
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Aufnahme in die offizielle Liste des Baden-Württembergischen Handwerkstages über berechtigte Energieberater.
Für den EnergieSparCheck zugelassene Energieberater finden Sie hier.
Förderung und Eigenanteil in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg: www.energiesparcheck.de.
Bezuschusst werden EnergieSparChecks für Wohngebäude mit bis zu 8 Wohneinheiten. Ein EnergieSparCheck kostet ca. 300 Euro. Der Eigentümer zahlt seinen Eigenanteil in Höhe von 100 Euro. Für jede weitere Wohnung weitere 25 Euro. Das Ministerium für Umwelt und Verkehr gibt für jedes Gebäude einen Zuschuss. Diesen Zuschuss kann sich der Handwerker (Energieberater) von der jeweiligen Abrechnungsstelle (Fachverband) der Handwerkskammer unter Vorlage einer Kopie des Zertifikats auszahlen lassen.
Förderprogramm des Bundes für eine ebenfalls professionelle Energiesparberatung
Weitere Infos und Anträge zur Förderung sind erhältlich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/index.html
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